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Leipzig: Konzertsaal Musikhochschule

Szenentechnik

Zur architektonischen Fortsetzung der holzvertäfelten Decken- und Wandflächen in den Szenenflächenbereich hinein wurden 14 manuell verfahrbare seitliche Trennwandelemente vorgesehen, die einseitig mit dem Holzdekor des Saales ausgestattet sind. Bei der Konzertnutzung bilden die verschiebbaren Holzwände die Seitenwände der Bühne, so dass Zuschauer- und Bühnenraum optisch zu einem Gesamtraum verschmelzen. Wenn der Raum als Theater genutzt wird können diese Elemente um 90 Grad gedreht und als schwarze Rückwand zum mechanischen Schutz vor die Orgel geschoben werden.

Die szenentechnischen Einrichtungen bestehen im wesentlichen aus einem Orchesterpodium mit einer Größe von 13x3,6 m. In der unteren Stellung bildet es den Orchestergraben für Opernaufführungen. In der oberen Stellung wird mit dem Podium die Szenenfläche für das große Orchester oder andere Aufführungen erweitert.

Die Obermaschinerie besteht aus insgesamt neun Rohrwellenzügen. Sie sind für den Einrichtbetrieb konzipiert.

Für die Beleuchtung, vor allem bei Theateraufführungen, wurden im Saal drei Beleuchtungsbrücken fest installiert. An den Längsseiten des Saales wurden Galerien geschaffen, auf denen Scheinwerfer für seitliche Beleuchtung platziert werden können.

 

Geschichte
Das Projekt
Szenentechnik

Blick auf die Bühne
Blick auf die Bühne




Blick in den Saal
Blick in den Saall
   

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