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Leipzig: Konzertsaal MusikhochschuleDas Saalkonzept: Ein KlangkörperDas frühere Gebäude der Hochschule für Musik und Theater bestand aus einem Hauptbaukörper und zwei Seitenflügeln. Der Konzertsaal wurde nun an die Stelle des einen Seitenflügels gebaut und in das Blockinnere als Verbindungselement, als Klangraumkörper eingefügt. An einer Längsseite öffnet sich der Saal durch eine Glasfassade zum Hof. Damit wird eine Verbindung nach außen hergestellt. Der Saal ist für verschiedenartige Veranstaltungen vorgesehen: vor allem als Proberaum und für Konzerte, aber auch für Theateraufführungen und Opern. Diese Nutzungen erfordern unterschiedliche akustische Bedingungen. Die entsprechende Veränderung der Nachhallzeiten wird durch ausfahrbare Stoffflächen an den Wänden erzielt. Insgesamt werden günstige raumakustische Voraussetzungen durch die Auskleidung des Raumes mit Holz geschaffen, das die Nachhallfrequenzen und die Klangfarbe des Raumes positiv beeinflusst. Große Attraktion des Saales ist eine auch mit Spendengeldern neu gebaute Orgel.
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