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Hannover: Opernhaus

Szenentechnik

Priorität bei den Planungen für die Obermaschinerie hatte ein schneller und sicherer Dekorwechsel für das täglich wechselnde Repertoire. An die Maschinerie wurden im Wesentlichen die folgenden Anforderungen gestellt:

  • höchste Sicherheit in allen Betriebszuständen
  • 100% Funktion, auch bei Ausfall einzelner Komponenten
  • Erhöhung der Geschwindigkeit, um den Betrieb schneller und effektiver zu organisieren
  • Wartungs- und geräuscharme Antriebssysteme

Die neue Obermaschinerie umfasst folgende Einrichtungen:

  • 49 Prospekt- und Vorhangzüge à 5kN Traglast
  • 10 hydraulische und 7 elektrische Punktzüge à 3,5kN Traglast

Fahrgeschwindigkeit: 1,80 m/sec., stufenlos regelbar

Die Untermaschinerie wurde mit neuen Bühnenpodien ausgestattet. Die Traglast beträgt 5,0 kN statisch und 2,5 kN dynamisch

Die Steuerung:

Die Leittechnik der Ober- und Untermaschinerie umfasst alle Antriebe der Bühne. Der Aufbau umfaßt:

  • ein Hauptsteuerpult
  • vier Galerie-SC-Pulte auf Schienen fahrbar
  • ein Mobilpult, steckbar
  • ein Verziehpult auf dem Schnürboden
  • ein Regierechner für Programmierung und Archivierung
  • ein Statusrechner für Betriebsdatenerfassung

Von allen SC Pulten können alle an das System angeschlossenen Antriebe bedient werden. Die Leittechnik ist durchgängig zweikanalig aufgebaut. Bei Ausfall einer Einheit kann die Fahrt immer zu Ende gebracht werden.

 

Geschichte
Das Projekt
Szenentechnik

Blick auf den Rollenboden
Blick auf den Rollenboden





Steuerpulte der Bühnenmaschinerie
Steuerpulte der Bühnenmaschinerie
   

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