Home
Leistungsprofil
Projekte
Bamberg, E.T.A. Hoffmann Theater
Grand Theatre de Geneve
Staatstheater Hannover
Konzertsaal Musikhochschule
Stadttheater Luxemburg
Prinzregententheater München
Speyer, Stadthalle
Referenzen
Wer sind wir
Stellenangebote
Kontakt
 
English
Francais
Drucken

Hannover: Opernhaus

Das Projekt: Komplettsanierung des Bühnenhauses in drei Phasen

 

Sanierung des Bühnenturms

Das von uns angefertigte Gutachten beinhaltete eine Bestandsaufnahme der bühnentechnischen Anlagen. Diese stammten aus den sechziger Jahren und entsprachen nicht mehr den gültigen Sicherheitsnormen. Die festgestellten gravierenden Sicherheitsmängel erforderten eine zügige Sanierung.

Weil eine längerfristige Schließung des Hauses nicht in Frage kam wurde die Erneuerung der Ober- und Untermaschinerie sowie weitere Arbeiten auf drei Spielzeitpausen verteilt. Die enge Terminsituation erforderte eine außergewöhnlich präzise Verfolgung des Zeitplans und Koordination der zahlreichen beteiligten Gewerke.

1. Phase: Neue Bühnenturm-Fundamente

In der ersten Bauphase (Spielzeitpause 1996) wurden die Fundamente unter dem Bühnenturm saniert. Die Erneuerung der Anlage erforderte Eingriffe in die Bausubstanz, denn die neuen Anlagen führten aufgrund geltender Vorschriften zu anderen Einbaubedingungen. Die Fundamente wurden mit dem Hochdruck-Injektions-Verfahren (HDI) verstärkt.

2. Phase: Neue Obermaschinerie, Beleuchtungs- und Tonanlagen

In der zweiten Phase (verlängerte Spielzeitpause 1997) wurde die komplette Obermaschinerie sowie der Bühnenturm saniert. Die Arbeiten umfassten den Einbau eines neuen Zugsystems mit den dazugehörigen hydraulischen Systemen und der Steuerungsanlage sowie die Erneuerung der Maschinenbinder, des Schnürbodens und der Arbeitsgalerien.
Parallel wurde die Beleuchtungs- und Tonanlage erneuert. Der radikale Umbau im Bühnenhaus erforderte auch die Sanierung der Feuerlösch- und Feuermeldeanlagen sowie der Heizungsanlagen.

3. Phase: Neue Untermaschinerie

In der dritten Phase (verlängerte Spielzeitpause 1998) wurde die Podienanlage mit fahrbaren Tischversenkungen erneuert. Zunächst musste die Fundamentsohle vertieft werden, gleichzeitig wurden schon erste Segmente der neuen Untermaschinerie installiert. Anschließend wurden 5 Bühnenpodien inklusive der hydraulischen Antriebs- und Steuerungstechnik sowie neue Antriebe für die Orchesterpodien, die Seiten- und Hinterbühnenwagen sowie für einige Ausgleichspodien auf den Seitenbühnenbühnen montiert.
Parallel erfolgte eine vollständige Sanierung des elektrischen Leitungsnetzes.

 

Geschichte
Das Projekt
Szenentechnik

Die neue Podienanlage im Bau
Die neue Podienanlage im Bau






Längsschnitt durch den Bühnenturm
Längsschnitt durch den Bühnenturm






Vor dem Umbau
Vor dem Umbau
   

    © 2008 Gerling + Arendt Planungsgesellschaft mbH    Impressum     e-mail: info@gerling-arendt.de