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Hannover: Opernhaus

Geschichte

Das Opernhaus Hannover wurde in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts vom Oberbaurat Georg Ludwig Friedrich Laves entworfen und am 1. September 1852 nach 7 Jahren Bauzeit als „Königliches Hoftheater“ eingeweiht. Der klassizistische Mauerwerksbau ist bis heute in seinem äußeren Erscheinungsbild erhalten geblieben.

Das Opernhaus wurde in künstlerischer und baulicher Hinsicht viel beachtet. Wegweisend war es vor allem auch in der Bühnentechnik. An die Stelle des weißen Flecks auf den Plänen trat ein modernes Soffittensystem. Der Bühnenraum wurde als Arbeitsraum mit genügend Platz für Werkstätten und Magazine ausgewiesen. Als eines der ersten Opernhäuser erhielt das Opernhaus bereits 1895 eine hydraulische Anlage zum Betrieb der jetzt aus Stahl hergestellten Untermaschinerie.

Der ursprüngliche Bau wurde 1943 durch Bomben bis auf die massiven Wände zerstört. Der Wiederaufbau des denkmalgeschützten Hauses erfolgte in den fünfziger und sechziger Jahren in mehreren Abschnitten nach den Plänen des Hamburger Architekten Werner Kallmorgen. 1984-1985 erfolgte eine Umgestaltung des Zuschauerraums. Er bietet für 1200 Zuschauer Platz.

Ende der achtziger Jahre wurde deutlich, dass auch die Bühnentechnik trotz regelmäßiger Wartungs- und Sanierungsarbeiten sanierungsbedürftig war. Die baulichen, räumlichen und technischen Konzeptionen des Opernhauses mussten dem veränderten Bedarf angepasst werden.

 

Geschichte
Das Projekt
Szenentechnik

Kupferstich aus dem Jahre 1852
Kupferstich aus dem Jahre 1852
   

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